Trigger-Wörter, die dich stressen – so kannst du ihnen die Macht nehmen

von | Mai 5, 2026 | 0 Kommentare

Trigger-Wörter, die dich stressen – so kannst du ihnen die Macht nehmen

 

Hallo, ich bin Christine Born und arbeite als Wohlfühl- und Gewichtscoach in Berlin und auch online.

In diesem Beitrag erhältst du 2 Tipps, wie du Trigger-Wörter, die dich an unangenehme Gefühle und Geschehnisse erinnern,
entmachten kannst.

Ja, du kannst die Wirkung dieser Wörter aktiv verändern!

 

Du stehst auf dem Bahnsteig, dein Zug ist noch nicht da. Zum Zeitvertreib schaust du dir verschiedene Werbeaushänge an und plötzlich bleibt dein Blick an einem bestimmten Wort hängen. Ein Wort, das dich beim Lesen zusammenzucken lässt. Deine Gedanken beginnen um dieses Wort zu kreisen und Erinnerungen werden wach.

Erst spät merkst du, dass dieses Wort für eine Zeit steht, in der du dich unsicher und hilflos gefühlt hast. Unangenehme Gefühle von damals überschwemmen deinen Körper. Und das, nur weil du  dieses eine Wort gelesen hast.

Solche Trigger-Wörter haben wir alle – und sie sind ganz unterschiedlich. Aber heftig in ihrer Wirkung.

Die gute Nachricht:

Du kannst diese Wörter erkennen und lernen sie zu entmachten. Du lernst ganz neu, wie du deutlich entspannter mit Trigger-Wörtern umgehen kannst. Dabei helfen dir die zwei Methoden, die ich dir hier vorstelle.

 

„Wenn ich nur das Wort schon höre…“ –

ein Satz oder ein Gedanke, den viele Menschen kennen.

 

Wie oft bist du schon deinen Trigger-Wörtern begegnet?

Hast darüber nachgedacht und dich gefragt, warum sie so eine Wirkung auf dich haben und dir die Stimmung vermiesen?

Die Bedeutung eines Wortes, die sie für dich hat, ist eng mit deinem körperlichen und seelischen Wohlbefinden verknüpft. Du hast ein Wort in einer unangenehmen Situation wahrgenommen. Sobald du mit diesem Wort konfrontierst wirst, kann es sein, dass du dich an all das Unangenehme aus dieser Situation wieder erinnerst.

Und dabei kommt es nicht darauf an, ob du es aussprichst oder leise für dich denkst.

Wie sollte es sonst möglich sein, dass aneinandergereihte Buchstaben dich zu Tränen rühren oder zum Lachen bringen können?

Dein Gehirn verbindet die Bedeutung einzelner Wörter mit körperlichen und vor allem auch seelischen – meist unangenehmen – Erfahrungen und Gefühlen, die du irgendwann erlebt hast.

So kann ein einzelnes Wort wie „Schule“  bestimmte Erinnerungen und Gefühle auslösen, die deine Konzentration verringern oder deine Gesichtszüge sehr ernst werden  lassen.

Oder du hörst in einem Gespräch das Wort „Migräne“ und plötzlich fühlst du dich angespannt und müde.

Und das, obwohl du doch vorher gut gelaunt und munter warst.

Trigger-Wörter begleiten uns alle – welche sind es bei dir?

Auch zukünftige Ereignisse können durch Trigger-Wörter beeinflusst werden:

Du bist kurz vor einer wichtigen Prüfung und hast in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Prüfungssituationen gemacht?

Dann kann es sein, dass der Gedanke an das Wort “ Prüfung“ dazu führt, dass du vorher eine sehr unruhige Nacht hast und am Tag der Prüfung unausgeschlafen und in einer schlechten Form bist.

 

„Die Macht der Wörter – Wörter machen etwas mit uns“

 

Bevor dich die Wörter stressen:

Verändere sie, deute sie um, nimm ihnen die Macht – verzaubere sie!

 

1. Das Trigger-Wort mit Stärken und Fähigkeiten füllen

Schritt 1:

Such dir eins deiner Trigger-Wörter aus und denk kurz darüber nach, was es in dir auslöst.

Mein Beispiel für dich ist das Wort „Zweifel“ –  ein Wort, das sich immer mal wieder auch in mein Denken einschleicht. Es kommt vor, dass ich manchmal glaube, dass das, was ich sage, tue oder schreibe nicht gut genug ist. So zu denken führt dann bei mir des Öfteren zu unangenehmen Gefühlen. Dieses Wort nimmt mir dann meine Lockerheit, meine Fröhlichkeit oder auch meine Zuversicht.

Aber nur, wenn ich es zulasse.

Schritt 2:

Schreib dein Trigger-Wort auf ein Blatt und zwar alle  Buchstaben untereinander, das sieht schon anders aus, als die bisherige lineare Schreibweise.

Mein Beispiel siehst du hier: allein durch das Aufschreiben kann ich eine andere Perspektive einnehmen und der Gedanke an den Zweifel verliert ein Stück seiner Macht.

Z

w

e

i

f

e

l

Schritt 3:

Überlege dir nun Stärken und Fähigkeiten, die du hast. Auch Dinge, die dir Spaß machen oder Ereignisse, für die du dankbar bist.

Nimm dir dafür ruhig Zeit und setzte oder lege dich bequem hin – versuche dich zu entspannen.

In meinem Beispiel sind das diese Stärken und Fähigkeiten:

Die Stärken und Fähigkeiten beginnen jeweils mit den Buchstaben, die untereinander stehen. Groß- und Kleinschreibung ist nicht so wichtig.

 

Was sind deine Stärken und Fähigkeiten?

Lass sie dir locker durch den Kopf gehen und erinnere dich an Momente, die dir Freude und Spaß bereitet haben.

Probiere es einfach!    Und, wie fühlt es sich an?

Nimm eins deiner „Stresswörter“ und schreib zu jedem Anfangsbuchstaben etwas auf, was du an dir magst, was du gut kannst, was dir Spaß macht…

Wenn du es farbig magst, dann nimm deine Lieblingsfarben zum Schreiben. Sollte dir gerade kein passender Begriff zu einem Buchstaben einfallen, dann kannst du  einfach zu einem anderen Buchstaben zwei oder mehrere Wörter schreiben.

Wenn du Lust hast, kannst du dein Blatt Papier farbig mit Zeichnungen gestalten – alles, was dir gut tut… du entscheidest.

Lies dir nun ruhig, mehrmals laut und leise, von oben nach unten und umgekehrt deine Wörter vor.

Horche in dich hinein, spüre in dich hinein, wenn du jetzt deine Stärken und Fähigkeiten liest.

Was lösen deine Stärken und Fähigkeiten an Gefühlen und Gedanken in dir aus?

Wie denkst du über dich?

Was denkst du über dich?

Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir:

Diese „Zauber-Übung“ hilft mir dabei, wieder stärker an mich zu glauben; daran zu glauben, dass ich nicht nur in der Vergangenheit schon viel Erfolgreiches für mich geschafft habe.

Gerade im Hier und Jetzt und auch für die Zukunft bekomme ich wieder Ideen, Schwung in meinem Denken, Zuversicht.

Meine Verwandlung in meinem Fühlen und Denken beginnt…

Ich lege mein „Zauberblatt“ gerne auf meinen Schreibtisch, wo ich es gut sehen und lesen kann und mich jeden Tag daran erinnere.

 

Welcher Ort könnte für dein „Zauberblatt“ der richtige sein?

Vielleicht hängst du es an die Wand, gehst jeden Tag daran vorbei und nimmst die Farben wahr und liest es beiläufig?

Probiere einfach aus, was dir gefällt!

2. Dem Trigger-Wort kreativ den Schrecken nehmen

Hier hast du kreative Freiheiten, um dein Stress-Wort magisch zu verändern.

So sieht meine selbst gezeichnete Idee aus:

 

 

Wenn ich das Bild sehe, muss ich lächeln und denke mir: “ Das Wort hat ja „Füße“ und kann einfach aus meinem Denken „weggehen“.

Welche stressigen Wörter lösen bei dir unangenehme Gefühle und Erinnerungen aus?

Verwandle sie und nimm ihnen die Wirkung!

Vielleicht hast du ja Lust dein Stresswort kreativ zu gestalten, so dass bei dir wieder eine gute Stimmung entsteht?

Was sind deine Ideen?

Welche Farben magst du?

Probiere es einfach aus – du entscheidest, was zu dir passt!

Wenn du die Begriffe kennst, die in dir Stress auslösen, dann kannst du lernen sie zu verändern, zu verzaubern. Du wirst dann entspannter durch die Welt gehen.

Ich wünsche dir Vergnügen dabei! – Ja, doch: Verwandeln und Verzaubern dürfen Vergnügen machen…

 

Schick mir dein verwandeltes Wort und erzähl mir davon, was sich in deinem Denken und Fühlen verändert hat.

Ich kann dir zusätzliche Hinweise geben, wie du dich langfristig von diesen Stress-auslösenden Wörtern befreien kannst!


 

Du möchtest dich grundsätzlich besser fühlen, dein Leben leichter machen und mehr Energie und Selbstbewusstsein spüren?

Dann ist unser Wohlfühlcoaching: https://hajo-rettig.de/wohlfuehlcoaching-berlin/ der nächste Schritt für dich.

Wenn du mehr über uns erfahren möchtest, klicke hier: https://hajo-rettig.de/ueber-uns/

 

Weitere Beiträge