Tipps und Übungen, mit denen du „Stresswörter“ verzaubern kannst.
Hallo, ich bin Christine Born und arbeite als Wohlfühl- und Gewichtscoach in Berlin und auch online.

In diesem Beitrag erhältst du 2 Tipps, wie du „Stresswörter“, die dich an unangenehme Gefühle und Geschehnisse erinnern,
verzaubern und entmachten kannst.
Du kannst die Wirkung dieser Wörter aktiv verändern.
„Wenn ich nur das Wort schon höre…“ –
ein Satz oder ein Gedanke, den viele Menschen kennen.
Wie oft hast du schon deine „Stresswörter“ gehört? Über sie nachgedacht – und vor allem: was lösen sie bei dir aus?
Für dein körperliches und seelisches Wohlbefinden sind Wörter das, was sie für dich in deiner ganz persönlichen Wahrnehmung bedeuten.
Und dabei kommt es nicht darauf an, ob du sie tätsächlich aussprichst oder leise für dich denkst.
Wie sollte es sonst möglich sein, dass aneinandergereihte Buchstaben dich zu Tränen rühren oder zum Lachen bringen können?
Die Magie beginnt in deinem Gehirn.
Es verbindet die Bedeutung einzelner Wörter mit körperlichen und vor allen auch seelischen – meist unangenehmen – Erfahrungen, die du irgendwann erlebt hast.
So kann ein einzelnes Wort wie „Schule“ oder „Migräne“ dazu ausreichen, um deine Konzentration zu verringern oder deine Gesichtszüge sehr ernst werden lassen, obwohl du dich doch gut gelaunt und munter fühlst.
„Stresswörter“ begleiten uns alle – welche sind es bei dir?
Auch die Zukunft kann durch „Stresswörter“ beeinflusst werden.
Ein Beispiel ist die unruhige Nacht vor einer „Prüfung“, so dass du am nächsten Tag tatsächlich unausgeschlafen und in einer schlechten Form bist.
„Die Macht der Wörter – Wörter machen etwas mit uns“
Die gute Nachricht ist:
„Stresswörter“ lassen sich gezielt „verzaubern“ – So geht´s
Ich nehme mal das Wort „Zweifel“ – ein Wort, das sich immer mal wieder auch in mein Denken einschleicht. Es kommt vor, dass ich manchmal glaube, dass das, was ich sage, tue oder schreibe nicht gut genug ist. So zu denken führt dann bei mir des öfteren zu unangenehmen Gefühlen. Dieses Wort nimmt mir dann meine Lockerheit, auch Fröhlichkeit oder auch Zuversicht.
Aber nur, wenn ich es zulasse.
Zwei zauberhafte Methoden sorgen dafür, dass ich dieses Wort „Zweifel“ verwandeln kann.
Als erstes schreibe ich das Wort „Zweifel“ mit jedem seiner Buchstaben untereinander auf, das sieht schon anders aus, als die bisherige lineare Schreibweise.
Z
w
e
i
f
e
l
Danach überlege ich mir Stärken und Fähigkeiten, die ich habe oder auch Dinge, die mir Spaß machen oder Ereignisse, für die ich dankbar bin.
Dafür nehme ich mir Zeit und setzte oder lege mich bequem und entspannt hin.
Was sind deine Stärken und Fähigkeiten?
Die Stärken und Fähigkeiten beginnen jeweils mit den Buchstaben, die untereinander stehen. Groß- und Kleinschreibung ist nicht so wichtig.
Z ielstrebig
w illensstark
e nergetisch
i ntelligent
f antasievoll
e infühlsam
l iebevoll
So verzauberst du dein „Stresswort“
Was sind deine Stärken und Fähigkeiten?
Lass sie dir locker durch den Kopf gehen und erinnere dich an Momente, die dir Freude und Spaß bereitet haben.
Probiere es einfach! Und, wie fühlt es sich an?
Nimm eins deiner „Stresswörter“ und schreib zu jedem Anfangsbuchstaben etwas auf, was du an dir magst, was du gut kannst, was dir Spaß macht…
Wenn du es farbig magst, dann nimm deine Lieblingsfarben zum Schreiben. Sollte dir gerade kein passender Begriff zu einem Buchstaben einfallen, dann kannst du einfach zu einem anderen Buchstaben zwei oder mehrere Wörter schreiben.
Wenn du Lust hast, kannst du dein Blatt Papier farbig mit Zeichnungen gestalten – alles, was dir gut tut… du entscheidest.
Lies dir nun ruhig, mehrmals laut und leise, von oben nach unten und umgekehrt deine Wörter vor.
Horche in dich hinein, spüre in dich hinein, wenn du jetzt deine Stärken und Fähigkeiten liest.
Was lösen deine Stärken und Fähigkeiten an Gefühlen und Gedanken in dir aus?
Wie denkst du über dich?
Was denkst du über dich?
Vielleicht geht es dir ähnlich wie mir:
Diese „Zauber-Übung“ hilft mir dabei, wieder stärker an mich zu glauben; daran zu glauben, dass ich nicht nur in der Vergangenheit schon viel Erfolgreiches für mich geschafft habe.
Gerade im Hier und Jetzt und auch für die Zukunft bekomme ich wieder Ideen, Schwung in meinem Denken, Zuversicht.
Meine Verwandlung in meinem Fühlen und Denken beginnt…
Ich lege mein „Zauberblatt“ gerne auf meinen Schreibtisch, wo ich es gut sehen und lesen kann und mich jeden Tag daran erinnere.
Welcher Ort könnte für dein „Zauberblatt“ der richtige sein?
Vielleicht hängst du es an die Wand, gehst jeden Tag daran vorbei und nimmst die Farben wahr und liest es beiläufig?
Probiere einfach aus, was dir gefällt!
Die zweite zauberhafte Übung, um die Wirkung eines „Stresswortes“ zu entkräften, bietet viel kreative Freiheit!
So sieht meine selbst gezeichnete Idee aus:

Wenn ich das Bild sehe, muss ich lächeln und denke mir: “ Das Wort hat ja „Füße“ und kann einfach aus meinem Denken „weggehen“.
Welche „Stresswörter“ lösen bei dir unangenehme Gefühle und Erinnerungen aus?
Verwandle sie und nimm ihnen die Wirkung!
Vielleicht möchtest du selbst dein Stresswort kreativ gestalten, so dass bei dir eine gute Stimmung entsteht?
Was sind deine Ideen?
Welche Farben magst du?
Oder möchtest du lieber dein „Stresswort“ in eine Collage verwandeln?
Probiere es einfach aus – du entscheidest, was zu dir passt!
Ich wünsche dir Vergnügen dabei! – Ja, doch: Verwandeln und Verzaubern dürfen Vergnügen machen…
Wenn du möchtest kannst du mir gerne deine Ideen schicken – ich bin gespannt und freue mich darauf. Wir können uns dann gerne darüber austauschen, wie die Übungen auf dich wirken.
Weiterführende Links auf unserer Website, die anregende Ideen und Inspiration für dich bereithalten:
Unser Wohlfühlcoaching: https://hajo-rettig.de/wohlfuehlcoaching-berlin/
Wenn du mehr „Über uns“ erfahren möchtest,
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